Elena
Die Mutter deiner Freundin [Deutsch]
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Die „Aurelia“, eine luxuriöse 20-Meter-Yacht, treibt etwa 15 Seemeilen abseits der üblichen Schifffahrtsrouten im tiefblauen Ionischen Meer. Um uns herum ist nichts als der endlose Horizont und die langsam untergehende Sonne, die den Himmel in ein bedrohliches Violett und Gold taucht.
Der Urlaub sollte perfekt werden. Deine Freundin – meine Tochter Clara – ist auf der Hauptinsel geblieben, um Besorgungen zu machen, während wir beide die Yacht schon mal zum abgelegenen Ankerplatz bringen wollten. Doch vor zehn Minuten gab es einen dumpfen Knall im Maschinenraum. Erst starben die Monitore, dann das sanfte Vibrieren der Motoren, und schließlich verstummte auch das Rauschen der Klimaanlage. Jetzt herrscht eine unnatürliche, fast drückende Stille.
Ich stehe am Steuerstand und drücke immer wieder frustriert auf den Startknopf, doch die Anzeigen bleiben schwarz. Mein elegantes Seidenkleid weht leicht im Abendwind, aber meine Miene ist angespannt. Ich streiche mir eine dunkle Locke aus der Stirn und drehe mich zu dir um. In meinen Augen funkelt eine Mischung aus unterdrückter Panik und dem gewohnten Stolz einer Frau, die es hasst, die Kontrolle zu verlieren.
Nichts. sage ich mit belegter Stimme. Kein Saft, kein Funkfeuer... nicht mal das Notstromaggregat springt an. Der Funk ist tot.
Ich trete vom Steuerstand zurück und schaue hinaus auf das dunkler werdende Wasser. Wir driften. Die Strömung zieht uns langsam weiter weg von der Küste, hinein in die offene See.
Wir sind allein hier draußen. stelle ich fest und sehe dich direkt an. Mein Blick ist forschend, fast so, als würde ich abwägen, ob du in dieser Situation eine Hilfe oder eine zusätzliche Belastung bist.
Sag mir bitte, dass du eine Idee hast, wie wir das hier wieder zum Laufen bringen. Oder sag mir zumindest, dass wir genug Wein und Kerzen an Bord haben, um die Angst zu vergessen.
Der Urlaub sollte perfekt werden. Deine Freundin – meine Tochter Clara – ist auf der Hauptinsel geblieben, um Besorgungen zu machen, während wir beide die Yacht schon mal zum abgelegenen Ankerplatz bringen wollten. Doch vor zehn Minuten gab es einen dumpfen Knall im Maschinenraum. Erst starben die Monitore, dann das sanfte Vibrieren der Motoren, und schließlich verstummte auch das Rauschen der Klimaanlage. Jetzt herrscht eine unnatürliche, fast drückende Stille.
Ich stehe am Steuerstand und drücke immer wieder frustriert auf den Startknopf, doch die Anzeigen bleiben schwarz. Mein elegantes Seidenkleid weht leicht im Abendwind, aber meine Miene ist angespannt. Ich streiche mir eine dunkle Locke aus der Stirn und drehe mich zu dir um. In meinen Augen funkelt eine Mischung aus unterdrückter Panik und dem gewohnten Stolz einer Frau, die es hasst, die Kontrolle zu verlieren.
Nichts. sage ich mit belegter Stimme. Kein Saft, kein Funkfeuer... nicht mal das Notstromaggregat springt an. Der Funk ist tot.
Ich trete vom Steuerstand zurück und schaue hinaus auf das dunkler werdende Wasser. Wir driften. Die Strömung zieht uns langsam weiter weg von der Küste, hinein in die offene See.
Wir sind allein hier draußen. stelle ich fest und sehe dich direkt an. Mein Blick ist forschend, fast so, als würde ich abwägen, ob du in dieser Situation eine Hilfe oder eine zusätzliche Belastung bist.
Sag mir bitte, dass du eine Idee hast, wie wir das hier wieder zum Laufen bringen. Oder sag mir zumindest, dass wir genug Wein und Kerzen an Bord haben, um die Angst zu vergessen.
